Der Garten Eden ist biblisch, das Projekt Eden irdisch – ein botanischer Garten als Demonstration für Nachhaltigkeit. Genauso wie der Porsche Taycan. Eine batterie-elektrische Reise zu einer der beliebstesten Sehenswürdigkeiten in Cornwall.
Der Start liegt mitten in der Nacht, den Kofferraum zu füllen ist ein Tetris-Spiel, das Herz voller Fernweh und der Kopf randvoll mit Erwartungen: Vor uns liegen rund 1500 Kilometer bis Land’s End, dem westlichsten Punkt von England. Über Zwischenstops führt die Reise unter anderem zu dem sogenannten Eden Project, das mehr ist als nur ein Ort. Es bedeutet symbolisch für mich Nachhaltigkeit, Innovation und Zukunft. Und kein Fahrzeug könnte mich auf dieser Mission besser begleiten als mein blauer Porsche Taycan – lokal emissionsfrei, kraftvoll und stilvoll.
Thomas Barth, Marketing & Events, Porsche Zentrum Aargau
Die Route führt von der Schweiz über Frankreich zum Eurotunnel in Calais. Die Fahrt verläuft ruhig, fast meditativ, denn der Taycan gleitet lautlos über die nächtlich leeren Autobahnen. Eine mühelose Fahrt, das elektrische Reisen bringt eine neue Qualität mit sich. Angekommen in Calais nutzen wir die Wartezeit bis zum nächsten Zug für das Aufladen der Batterie. Durch den Euro-Tunnel saust der Zug auf die britische Insel, wo das nächste Kapitel unserer Reise beginnt. Und das startet mit Linksverkehr – was sich zunächst anfühlt, als hätte jemand die Logik kurzerhand gespiegelt. Die ersten Kreisverkehre fühlen sich wie ein soziales Experiment an, aber wir gewöhnen uns schnell daran. Vermutlich weil der elektrische Fahrspass auf der linken genauso wie auf der rechten Seite funktioniert.
In Kent gibt es einen bekannten Wildtier- und Safaripark bei Port Lympne. Dort verbringen wir unsere erste Nacht auf britischem Boden zwischen Giraffen, Antilopen und alten Steinmauern. Der Ort wirkt wie aus der Zeit gefallen, ein Märchenschloss inmitten wilder Natur. Abends sitzen wir auf der Terrasse mit einem Glas Wein, der Taycan parkt stumm in der Dämmerung, als wäre er Teil dieser friedlichen Szenerie. Am nächsten Morgen steigen wir elektrisch um und fahren mit einem Golf-Caddy durchs Gelände. Lautlos gleiten wir dahin, ohne die Menagerie durch unsere Anwesenheit zu stören.
Der nächste Zwischenstopp führt zum National Motor Museum in Beaulieu – ein Muss für jeden Auto-Fan. Die Sammlung ist beeindruckend, besonders begeistert uns die Top Gear-Ausstellung. Zwischen wahnwitzigen Eigenbauten und britischem Humor entdecken wir den «Hammerhead Eagle i-Thrust», ein improvisiertes E-Auto aus der Anfangszeit. Was damals wie eine Parodie aussah, zeigt mir heute auf charmante und lustige Weise, wie stark sich die Elektromobilität entwickelt hat. Aus Experimenten und Skurrilitäten sind inzwischen serienreife Technologien geworden – effizient, leistungsfähig und alltagstauglich wie unser Taycan. Der Kontrast zwischen Vergangenheit und Gegenwart verdeutlicht: Was einst belächelt wurde, prägt heute die Realität auf den Strassen.
Je weiter wir nach Westen fahren, desto dramatischer präsentiert sich die Landschaft. Cornwall empfängt uns mit Heckenlabyrinthen, schroffen Hügeln und malerischen Küstenstrassen. Zwischen den grünen Tunnelwänden auf engen Wegen erweist sich der Taycan nicht gerade als Elfen-Fahrzeug. An manchen Stellen fühlt es sich an, als ob wir einen Elefanten durch einen Kaninchenbau steuern wollten, doch am Ende passte es immer noch. Am Zwischenziel ist unser Rückzugsort für diese Nacht das charmante Boscundle Manor: ein ruhiges, liebevoll geführtes Hotel nahe St Austell. Hier tanken wir und unser blauer Begleiter Energie für den nächsten Tag.
Das kleine Fischerdorf Porthleven wirkt wie ein Geheimtipp und liegt etwas versteckt an der dramatischen Südküste Cornwalls. Noch engere Gassen schlängeln sich vorbei an alten Steinhäusern, Möwen kreisen über dem Hafen, in dem bunte Boote leise vor sich hinschaukeln. Im Harbour Inn sitzen wir am Fenster, der Duft von gegrilltem Fisch und salziger Meeresluft liegt in der Luft. Wir stossen an mit einem kühlen Pint, während draussen die Wellen gegen die Hafenmauer schlagen. Der fangfrische Fisch auf unseren Tellern schmeckt nach Meer, nach Ursprünglichkeit – nach dem, was oft im Alltag verloren geht.
Nach den Eindrücken der letzten Tage stehen wir schliesslich vor einem der ambitioniertesten Umweltprojekte Europas: dem Eden Project. Schon die Anfahrt ist eindrucksvoll. Die Strasse windet sich durch sanfte Hügel, bis plötzlich – wie aus einem Science-Fiction-Film – zwei riesige, wabenförmige Kuppeln aus der Landschaft ragen. Wir stehen am Tor zum «Paradies», nur dass hier die Äpfel nicht verboten sind und der Parkplatz Ladesäulen hat. Drinnen erwartet uns eine uns fremde Welt. In der einen Kuppel dominiert ein tropischer Dschungel mit mehr als 30 Grad und 90 Prozent Luftfeuchtigkeit, in der anderen herrscht mediterranes Klima mit Olivenbäumen und Lavendelduft. Wir laufen über Hängebrücken, stehen unter Wasserfällen und geraten ernsthaft ins Schwitzen – was weniger an der Zukunftsvision liegt als mehr am tropischen Klima.
Was das Eden Project so besonders macht: Es ist nicht nur ein botanischer Garten, sondern ein Symbol für Wandel. Aus einer stillgelegten Tonmine wurde ein Ort geschaffen, der Bildung, Wissenschaft, Umweltbewusstsein und spektakuläre Architektur vereint. Hier wird nicht nur gezeigt, wie Nachhaltigkeit aussehen kann, sondern dass sie richtig cool sein darf. Draussen wartet unser blauer Taycan. Still, souverän, bereit für die Weiterfahrt. Für mich ist er in dem Augenblick so etwas wie die rollende Fortsetzung zum Eden Project: Er steht für einen neuen Weg individueller Mobilität – kein radikaler Verzicht, sondern eleganter und nachhaltiger Fortschritt.
Das geografische Ende der Insel, der westlichste Punkt Englands, tönt nach einem poetischen Abschluss der Reise: vom Porsche-Zentrum Aargau bis ans «Ende der Welt» – da schwingt schon ein bisschen Dramatik mit. Angekommen steigen wir aus. Wir sagen nichts. Nicht, weil uns die Worte fehlen, sondern weil es einer dieser seltenen Momente ist, in denen man nichts erklären muss. Der Blick schweift über den Atlantik. New York liegt irgendwo da drüben, 3147 Meilen entfernt sagt der bekannte Wegweiser. Hier ist nicht das Ende der Reise. Es ist ein Ausrufezeichen. «Komm, da geht noch mehr», verspricht der Porsche Taycan mit einem leisen Summen, fast wie Fernweh auf vier Rädern. Unser Weg führt zurück, nicht mit Wehmut, sondern mit einem stillen Lächeln und einem Akku voll neuer Erinnerungen.
Der Porsche Taycan ist nicht nur ein Fortbewegungsmittel für Reisen und nicht nur ein Teil dieser Geschichte, sondern ein Beweis, dass Nachhaltigkeit und individuelle Mobilität kein Widerspruch sind. Freiheit kennt keine Grenzen, umso besser, wenn sie auch keine Grenzen verletzt. Das Eden Project war unser Ziel, doch was ich für mich noch mehr entdeckt habe, ist diese Erkenntnis: Unsere Zukunft beginnt nicht irgendwann. Sie beginnt genau hier – und sie ist elektrisierend.
Profitieren Sie jetzt – bis zum 31. Juli 2025 im Porsche Zentrum Aargau.
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